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COPD - was ist das ?

Die Vorstufe zu COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist die chronische Bronchitis. Eine Chronische Bronchitis liegt laut Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation) vor, wenn man "Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens drei Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren" hat. COPD selbst ist ein Sammelbegriff für meist mehrere Krankheiten, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet sind.

Die COPD ist eine der weltweit führenden Todesursachenund wird trotzdem oft unterschätzt.
1990 lag COPD noch an sechster Stelle der häufigsten Todeursachen 2020 wird auf den dritten platz vorrücken.
Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland 3 bis 5 Millionen, in den USA etwa 16 Millionen und weltweit etwa 600 Millionen Menschen an einer COPD erkrankt sind. Damit muss von einem globalen Problem gesprochen werden. In den USA stellt die COPD die vierthäufigste Todesursache dar.

Umgangsprachliche und verharmlosende Bezeichnungen für COPD sind Raucherlunge und Raucherhusten für das Hauptsymptom.

COPD und Rauchen

Durch die Verengung der Bronchien ist vorallem das Ausatmen erschwert, was auch zu den pfeifenden Atemgeräuschen bei vielen COPD erkrankten führt.

Die Bronchienverengung wird durch eine Verkrampfung der Muskelschicht der Bronchien, durch das Anschwellen der Schleimhaut und durch eine stark erhöhte Schleimproduktion verursacht.
Sehr häufig wird COPD als Raucherhusten abgetan und die schwere der Erkrankung wird erst erkannt wenn die Atemnot schon bei geringer Körperlicher Anstrengung auftritt.

Es ist sehr wichtig daß COPD frühzeitig erkannt und behandelt wird

 



Woran kann man COPD erkennen?

Die ersten Anzeichen von COPD werden meist nicht als solche erkannt, da sie mit einfachen Husten oder auch Raucherhusten verwechselt werden können, und das tägliche nicht beeinträchtigen.

Typische Symptome für COPD sind :

- Husten über einen längeren Zeitraum
- Atemnot bei Körperlicher Belastung
- Auswurf von Schleim beim Husten
- Atemgeräusche wie etwa Pfeifen
- häufige Erkrankungen der Atemwege
- allgemeines "Schlappheitsgefühl"

Häufiges, vor allem morgenliches Husten ist gewöhnlich das erste Anzeichen für COPD. Allerdings wird dieser Husten vorallem von Rauchern als harmlos abgetan.
Eine sichere Diagnose kann nur ein Arzt stellen .

Die Diagnose von COPD

Häufig dauert es sehr lange bis die Diagnose CODP endgültig feststeht. Hauptgrund dafür sind die vermeintlichen Beschwerden wie Husten. Und selbst bei einer chronischen Bronchitis werden die Beschwerden zeitweise wieder besser.
Doch gerade Beschwerden wie morgendlicher Husten, schleimiger Auswurf oder Atemnot bei körperlicher Belastung müssen dem Arzt unbedingt mitgeteilt werden.

Der erste Schritt zur Erkennung von COPD bei Ihrem Arzt wird ein ausführliches Gespräch sein. Hierbei wird der Arzt eine vielzahl von Fragen haben, anhand welcher eine erste Diagnose gestellt werden kann. Nun kommt der nächste Schritt.

Die Körperliche Untersuchung zur Diagnose einer chronisch atemwegsverengenden Bronchitis ist nicht Schmerzhaft aber langwierig.
Der Arzt muss ein Reihe von Untersuchungen machen um Krankheiten mit ähnlichen Symptomen auschliesen zu können und COPD sicher diagnostizieren zu können.
Unter anderem achtet er auf Veränderungen des Brustkorbes,krankhafte Ategeräusche wie Pfeifen oder Brumen und eine Überblähung der Lunge. Der Arzt hat verschiedene Untersuchungsmethoden auf die zurückgegriffen wird:

- Das Abhören mit hilfe des Stethoskopes
- Spirometrie ( Lungenfunktionsprüfung)
- Messung des Peakflow-Wertes
- Bronchospasmolysetest
- Labortest und Röntgenuntersuchung

Die Diagnos kann einige Zeit dauern, da sichergestellt werden muss dass keine anderen Erkrankungen wie etwa ein Tumor, Asthma oder eine Herzschwäche für die Beschwerden verantwortlich sind.
Das wichtigste Instrument zur Diagnose von COPD ist das ausführliche Gespräch. Die körperliche Untersuchung geben Hinweise auf die schwere der Atemwegsverengung und schliessen andere Krankheiten aus. Die Labor- und Röntgenuntersucung runden das Bild ab und sichern die Diagnose COPD.

Behandlung von COPD

Es gibt nicht "DIE" Therapie für COPD. Wie bei vielen chronischen Erkrankungen gibt es keine Ursächliche Behandlung für chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen.
In erster Linie gilt es das Voranschreiten zu aufzuhalten und das leben mit COPD zu erleichtern. Voraussetzung jeder sinnvollen Behandlung ist, zunächst schädigende Einflüsse auszuschalten. Dazu muss das Rauchen aufgegeben werden, auch Passivrauchen ist zu vermeiden. Die Beendigung des Rauchens ist die einzige Möglichkeit, nachweislich die Prognose der Erkrankung zu verbessern.
Vermutlich wird der Azt Medikament verschreiben die den Shcleim lockern und die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur lösen.
Desweiteren können COPD Patienten -abgesehen davon dass sie mit dem Rauchen aufhören- einiges tun um Ihre Krankhiet zu indern:

- Vermeidung von Reizstoffen (Rauch, Staub, Dämpfe von Farben oder Putzmitteln)
- Vermeidung von Atemwegsinfektionen
- Stärkung der Abwehrkräfte (gesunde Ernährung, viel Bewegung, ausreichend Schlaf)
- Bewegung an der frischen Luft (Nordic Walking, Laufen, Fahrad fahren)
- Gesunde Ernährung
- Verbesserung der Atemtechnik ( Zwerchfellatmung, Lippenbremse)

Es gibt noch eine Vielzahl von Möglichkeiten der Behandlung und der Unterstützung. Der behandelnde Arzt weiß am Besten womit die grössten Erfolg erziehlt werden.

HierCOPD finden Sie Links zu Webseiten mit weiterführenden Infs zu COPD
HierCOPD finden Sie eine Auswahl an Büchern die sich mit COPD befassen.