ich empfehle die Lektüre dieses Artikels aus der Wochenzeitung Die Zeit.
Dieser Artikel, obwohl schon etwas älter (10.06), trifft, wie ich finde, de Nagel auf dem Kopf.

Nach zehn Jahren Parteivorsitz und fünf Jahren im Amt als Kanzlerin hat Merkel sich zu Tode gesiegt.
Von den einst mächtigen Landesfürsten kann ihr keiner mehr gefährlich werden. Die einen sind zu klein, wie Peter Harry Carstensen, andere sind amtsmüde, wie Ole von Beust oder Wolfgang Böhmer, zu neu, wie Stefan Mappus, haben aufgegeben, wie Roland Koch, und der Letzte ist nun weggelobt ins Bellevue.
Die Konkurrenten sind weg, aber damit auch die Puffer.
Nun richten sich alle Augen und Erwartungen auf eine Kanzlerin, die nicht reden kann und nicht repräsentieren mag. Die keine Erzählung zu ihrer Politik liefern kann und die mit der Personalie Wulff die Chance vergeben hat, das an jemand anderen abzutreten.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.