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ich hab einen Koffer

Irgendwann, vor 5-6 Wochen, es war ein verregneter Sonntag Nachmittag, las ich in dem Wirtschaftsteil der Zeit einen Artikel über die Kölner Firma Riowa.
Die stellen Koffer her. Nette, robuste Alu-Koffer.

Da ich nun durch meinen Job bedingt fast jede Woche irgendwo bei einem Kunden unterwegs bin, habe ich einen ziemlichen Kofferverschleiß.
Nun spiele ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir so einen Rimowa Koffer anschaffen, jedoch der relativ hohe Preis hat mich dann doch immer wieder abgeschreckt.

Und nun lese ich diesen Artikel, zeige ihn meiner Frau “schau mal, cool, Rimowa ist aus Köln, das wusste ich gar nicht” , schnappe mir meinen Laptop und gehe auf rimowa.de um mir die Produkte genauer anzusehen.
Nur kucken, nicht kaufen 😉
Irgendwie merkte ich das diese Aktion meiner Frau missfiel, sie wurde plötzlich ganz wuschig, das macht sie aber immer wenn ich irgend eine Seite anschaue auf der potentielle Kaufobjekte zu finden sind. Einfach ignorieren …

Plötzlich höre ich hinter mir:

Ich gehe in den Keller !
Geh’ …

Was will sie im Keller ? Keine Ahnung, interessiert mich auch nicht, hat mich auch nicht zu interessieren.
Etwas habe ich ich in 10 Jahren Ehe gelernt: nie zu viel fragen! Sonst besteht die akute Gefahr das ich in den Keller muss.

5 Minuten später höre ich ein Poltern im Flur, etwas stößt gegen die Eingangstür … und ich wiederhole: it’s not my business 😉
Die Wohnungstür geht auf, meine Frau keucht schwer und plötzlich fängt sie an “happy birthday tu iuuuuuuuu” zu singen.
Na super, jetzt hat sie den Schnaps im Keller entdeckt ! Es ist März, mein Geburtstag ist Ende Juni … was soll das?

Und plötzlich steht Madam im Türrahmen und schiebt einen immensen Rimowa Koffer vor sich her.

WOWWWWW !!!

Wieso, warum, wann, wofür ??? ich bin sprachlos …

Dann habe ich erfahren, dass meine Frau und meine Eltern zusammengelegt haben und mir einen Koffer zu meinem bevorstehenden runden ( 🙁 ) Geburtstag gekauft hatten. Dieser war nicht im Keller, sondern bei unseren Nachbarn vor mir versteckt. Und meine Frau ist in Panik geraten, denn sie dachte ich wurde mir jetzt auch einen Koffer bestellen und hat mir deshalb das Geschenk vorzeitig überreicht.

Jungs, so macht man das … einfach unauffällig auf Blondinen-mit-großen-Titten Seiten rumsurfen und eventuell geht Eure Holde zum Frisör und zum Schönheitschirurgen. 🙂

Es war jedoch gut, dass ich den Koffer vorher erhalten habe, denn er war überdimensioniert. Ich brauche einen Koffer für 3-4 Übernachtungen, also einen 60-70 Liter Koffer, dieser war so ein “2 Wochen Urlaub mit Kinder an der Ostsee” 120 Liter Teil.
Also zurück damit zum Online Händler.

Den Nächsten den ich mir bestellt habe war etwas günstiger (nix Alu, Polycarbonat), ich wollte sparen. Passiert mir selten, und das ist auch gut so. Denn das Teil war grottenhässlich.
Also zurück damit zum Online Händler.

Also doch den Koffer den ich schon seit Jahren haben möchte: Rimowa Silver Integral Multiwheel 65 L.

Gestern habe ich ihn dann endlich bekommen.


Ein Prachtstück.

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was ist eigentlich ein Partikelfilter

Gestern habe ich einen absoluten Negativ-Rekord was die Fahrzeit zwischen München und Köln betrifft, aufgestellt.
Ich bin um 12:00 aus Köln weg und war nach 22:00 Uhr endlich in München.

Wie man im linken Bild sieht waren es fast 8 Stunden (7:46 um genau zu sein) reine Fahrzeit. Normalerweise erledige ich die Strecke in vier ein halb Stunden.

Mitten auf der Strecke, irgendwo hinter Darmstadt, fiel die Leistung des Motors auf Null.
Ich gebe Gas, eine Reaktion. Radio aus, läuft der Motor überhaupt noch ? Ja, wenn auch sehr gequält.
Zum Glück war eine Autobahn Ausfahrt in Sicht.
Ich ließ das Auto ausrollen und blieb auf einem Obi Parkplatz stehen.

Also, was nun ?
Motor aus, alle Fenster runterfahren, Kupplung + Scheibenwischerhebel + Warnblinkanlage gleichzeitig drücken und dann den Motor neu starten ? Nee, bringt nix.

Also habe ich bei Audi die Hotline angerufen, die haben mir dann eine Werkstadt in der Nähe empfohlen.
Mit 40 km/h tuckerte ich über die Landstraße und fühlte mich genau so beschissen wie damals, als ich am Wochenende in Florenz mit dem Auto durch die Fußgängerzone fahren musste um zu unserem Hotel zu gelangen.

In der Werkstadt wurde ich freundlich empfangen und genauso freundlich wieder verabschiedet.
Sie würden mir nicht helfen können denn um das Problem beheben zu können, “müssten wir ein Online Update für den Partikelfilter machen aber wir bekommen keine Online Verbindung zum Server“.
Wollen die mich jetzt verarschen? auf Nachfrage wurde diese Diagnose wiederholt.

Ich bot zwar an die Verbindung zum Server zu überprüfen, dies wurde jedoch nur mit einem Lächeln quittiert. Dabei meinte ich es ernst.

Und jetzt ?
Ja, tut mir leid, versuchen Sie es beim Autohaus Gärtner in Schriessheim.
Hören Sie, ich habe noch 400 km zu fahren, das Auto ist kaputt, ich habe keine Ahnung wo ich mich jetzt genau zwischen Frankfurt und Heidelberg befinde … bitte rufen Sie bei denen an, klären Sie ob die mir helfen können und geben mir die genaue Adresse.

Ich reagierte verständlicherweise sehr gereizt, hatte aber Glück, denn wiederwillig rief er dann bei der Konkurrenz an und ich fuhr wieder mit 40 durch die Hessische Pampa.
Inzwischen habe ich erfahren das mein Motor auf Notprogramm mit verminderter Leistung gegangen wäre (was auch immer das bedeutet – es interessierte mich nicht)

In Schriessheim erwartete man mich schon, denn da sie bald Feierabend hatten, wollten sie heim.
Verständlich vor einem langen Wochenende.

Sofort wurde das Auto an den Computer gehängt, das Online Update wurde nicht durchgeführt, da mein Partikelfilter schon auf die neueste Version upgedatet wurde.
Der eine Mechaniker hat dann noch in so einer Art Knowledge Base nach anderen möglichen Fehler nachgeschaut, eigentlich das was ich in meinem Beruf auch als erstes machen würde, da merkt man wie viel Computer und wie wenig Auto in so einem Fahrzeug drin steckt.

Es half alles nix, als letzte Hoffnung wollte der Mechaniker eine “Regenerierungsfahrt” machen um die Rußpartikel aus dem Filter zu entfernen.
Sonst müsse ich ein Mietwagen nehmen und das Auto am Montag morgen abholen.
Scheisse, eigentlich muss ich am Sonntag Abend wieder nach Köln.

Aber ich hatte Glück, eine Viertelstunde später fuhr der Mechaniker vor und strahlte über das ganze Gesicht. Er hatte Erfolg mit der Filter-Ausblas-Aktion.
Mein Held des Tages !
Autohaus Gärtner in Schriessheim – hier werden Sie geholfen repariert.

Nun ja, es war inzwischen 17:30 geworden und ich hatte den ganzen Tag keinen Bissen zu mir genommen. Ich fuhr an einem McDonalds vorbei, irgendwie war da gerade ein Treffen der Asozialen Jugend Bensheim im Gange.
Ich fiel jedenfalls in meinem schwarzen Anzug auf, wie eine Paschtunin mit Burka im Petersdom.
Das war mir jetzt aber alles egal.
Zwei BigMacs (das ist das einzige was ich bei McDonalds esse) später, war die Welt wieder in Ordnung.

Das Problem war, das ich mich nun inmitten des 1.Mai-verlängertes-Wochenende Verkehrs befand. Und das bedeutete 5 Kilometer Stau auf der A5 vor Karlsruhe und 18 Kilometer Stau auf der A8 bei Stuttgart.
Die restlichen Kilometer dazwischen verliefen sehr zähflüssig.

Trotzdem war ich froh das die Sache so glimpflich ausgegangen ist, es hätte noch schlimmer kommen können.

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I´ll be back.

was sagte Arnie zu unserer Bundes Angie als sie gemeinsam die CEBIT eröffneten ? Hasta la vista, baby!

„Nicht einmal im Traum hätte ich jemals gedacht, dass ich einmal als kalifornischer Gouverneur nach Deutschland zurückkommen werde“, sagte Schwarzenegger und fügte hinzu: „Ich freue mich auf deutsches Bier und deutsches Essen. Danke Deutschland.“ Seine Rede beendete er mit Blick auf Bundeskanzlerin Merkel mit dem Ausruf: „Hasta la vista, Baby!“

Quelle: Focus
Hier eine nette Grafik dazu:

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ein roter Italiener

Montag und Dienstag waren wir in Bochum, bei einem Kunden.
Mein Projektmanager, ein Entwickler einer Fremdfirma und ich.
Der Enwickler hat eine kleine Schwäche für Autos. Schöne Autos. Teure Autos.
Natürlich durfte und konnte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das gute Stück näher zu inspizieren.

Danach fuhren wir gemeinsam zum Kunden. Ich fuhr vor, er mir hinterher, denn er hatte kein Navigationssystem.
Und so fuhren wir durch Bochum, ich im Audi er mit dem Ferrari hinterher.
Es ist schon ein Wahnsinn wie sehr die Leute auf der Strasse so einem Auto hinterhergaffen.

Plötzlich tauchte vor mir so ein uralter Opel auf, er schleppet einen noch älteren Opel ab. Und das mit höchstens 15 km/h.
Ich überholte das Traumgespann, machte mir noch um den Italiener hinter mir Sorgen, denn ich musste auf Strassenbahnschinen die auf Kopfsteinpflaster lagen, ausweichen. Im Rückspiegel sah ich das er mir folgte, also gab ich Gas und schaffte es noch bei grüner Ampel links abzubiegen.
Aber wo bleibt das Ferrarichen mit seinen 480 Pferdchen ?
Also rechts angehalten, Warnblinkanlage eingeschaltet und wartete auf die nächste Grünphase der Ampel. Und warte und warte … irgendwann klingelt das Handy.

Harry, fahr Du schon mal zum Kunden vor, ich fahre gerade der Polizei hinterher.
Polizei?
Ja, die haben mich rausgewunken.
Wieso?
Im Überholverbot überholt.
Wo ????
Als wir die beiden Opel überholt haben.

40 Minuten, 150 Euro und 2 Punkte später kam er dann endlich beim Kunden an.

Was haben die Polizisten gesagt?
Sie haben mich gefragt ob ich mich dazu äußern möchte und ich habe gesagt das ich eigentlich nur dem anderen hinterhergefahren sei. Und dann haben die gesagt: “Wir haben es gesehen, aber der Audi war zu schnell weg.”

no comment …

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wo bin ich ?

Ich sach mal so: man muss das auch gesehen haben.

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WoW Intervention

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Fragen die die Welt nicht braucht

1.kann der Papst eigentlich exkommuniziert werden ?
2.wenn ja, dann von wem ?
3.gibt es einen Vize-Papst ?

Ich habe gerade diese tief philosophische Fragen meiner Frau am Telefon gestellt.
Sie meinte das “der Junge muss dazu herunterkommen und den Fischerverein auflösen” (in Anspielung an diesen Witz)

übrigens, die Fragen 2 und 3 sind definitiv nicht mit “Angela Merkel” zu beantworten.

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was geht mich das an ?

gestern Abend war ich erst joggen und bin danach ich in die Sauna gegangen.
Irgendwie scheint gerade eine Sportmesse in Köln zu sein.
Mädels, sowas von geballter Knackigkeit … dies muss ganz ohne Neid zugeben.

Jedenfalls irgendwann waren alle Adonisse weg und 3 IT Menschen, erkennbar am Rettungsring, traten in den Ruheraum.

Ruheraum. Dieses Wort wird aus “Ruhe” und “Raum” gebildet. Und nicht aus “lautes belangloses Gelaber über SAP Rollout” und “Raum”.
Entnervt ging ich in die Sauna.
Ich war keine Minute drin, da gab es draußen einen ziemlich lauten Knall.
Ich ignorierte den Krawall, insgeheim hoffend, das einer der Typen, ich vergaß zu erwähnen das es Hessen waren, sich mit der Studio-Liege auf die Fresse gelegt hätte.

Nach 15 Minuten trat ich aus der Sauna in den Ruheraum und wollte kalt duschen.
Da lagen überall Scherben auf dem Boden.
Scheiße, ich war barfuß.

Ich fragte die Typen, die sich weiterhin seelenruhig unterhielten.

Was ist da los ?
Das eine Bild ist runtergefallen.
Ja …, und, haben Sie …, ähh?

Mir blieb die Sprache weg, die Drei waren das absolute Beispiel von “was geht mich das an“.
Soll ich denn etwas sagen, hat es einen Sinn sich aufzuregen? Das sind die Typen die zusehen wie Rentner in der Münchener U-Bahn zusammengeschlagen werden.

Das Telefon war 2 Meter von ihnen entfernt.
Ich wähle die 0.

Ja hallo, bitte schicken Sie jemand rauf, in der Sauna ist ein Bild runtergefallen und alles ist voll mit Glasscherben.
Oh, ja, sicher. Gleich kommt jemand

Das war um 18:50.
Um 19:10 habe ich dann mit einem Sauna Badetuch die Scherben (wenn eine Glasscherbe aus einer gewissen Höhe auf Keramikfliesen fällt, dann gibt es diese fiesen kleinen Glassplitter überall) auf einen Haufen in die Ecke gewischt.
Um 21:00 Uhr verließ ich die Sauna und ging in mein Zimmer.
Es war immer noch keiner da, um die Scherben wegzumachen.

Da die Scherben zwar bedrohlich, aber nicht gefährlich auf einen Haufen lagen, habe ich darauf verzichtet die Rezeption nochmals anzurufen.
Ich habe aber die Reaktion der Gäste die in diesen 2 Stunden den Raum betraten, beobachtet. Die meisten zuckten, je nachdem ob sie barfuß waren oder Badelatschen anhatten, beim Anblick der Scherben mehr oder weniger zusammen, gingen in einem weiten Bogen vorbei … und das wars aber auch schon.

Es ist eine ignorante Welt da draußen, Baby.

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Halleluja

die russisch orthodoxe Kirche hat einen neuen Heiligen.
den heiligen Wladimir Wladimirovitsch !

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das Jahr beginnt ja gut

ich mag mit dem ICE zum Kunden zu fahren. Man kommt an, ist entspannt und ausgeruht, man kann unterwegs noch ein wenig was arbeiten…
Dies gilt vor allem für längere Strecken wie zum Beispiel von München nach Köln.
Ich fahre immer um 07:31 aus München weg, dann bin ich um 12:05 in Köln. Ich liebe diese Verbindung, da ich nicht umsteigen muss.

Normalerweise fahre ich Montags, aber da ich keinen Sitzplatz bekommen habe, bin ich heute gefahren.
Sozusagen den Beginn des Arbeitsjahres einzuläuten.

Zwischen München und Stuttgart habe ich gepennt, da mein biologischer Wecker immer noch auf Urlaub eingestellt ist, ergo 11 Uhr aufwachen.
Kurz nach Stuttgart, in der Nähe von Vaihingen an der Ems höre ich eine Durchsage. Wir müssen in Vaihingen ausserplanmäßig halten da etwas mit dem Triebwagen los sei und der Cheffe del Zugo wird versuchen es zu reparieren.
In Vaihingen standen wir 10 Minuten, dann kam eine Durchsage, “es tut uns leid, dieser Zug endet hier”.
Super.
Wo in aller Welt ist dieses Vaihingen ( nach dem “-ingen” konnte ich eine grobe Schätzung abgeben) und wie komme ich nach Köln ?

Nun standen wir alle am Gleis.

Sie haben in Kürze Anschluss auf Gleis 2 mit dem IC nach Heidelberg, danach auf Gleis zwei um 11:10 mit dem Regional Express nach Mannheim und von da aus auf dem Gleis 3 um 11:35 mit dem ICE nach Köln.
Ich wiederhole …

Ich konnte noch ganz schnell diese ganze Odyssee mit dem Rekorder am Handy aufnehmen (so ein iPhone ist schon nett).

Der IC nach Frankfurt war glücklicherweise fast leer. Was sich aber langsam füllte war mein Blase.

Na toll.

Heidelberg raus, ein ganze ICE Völkerwanderung begibt sich unter den erstaunten Blicken der anderen Reisenden durch dem Tunnel zum andere Gleis, Regionalbahn kommt, Toilette funktioniert.
Man fährt der langsam …

Ankunft in Mannheim. Die gleiche Migration wie in Heidelberg. ICE kommt. Die 1. Klasse ist natürlich auf der anderen Seite, also alle Anzugträger joggen los.
Alle Sitzplätze sind reserviert. Ist mir jetzt auch scheißegal, ich setze mich auf eine Frankfurt Airport – Kologne Reservierung, wird schon keiner kommen.
Denkste ….

In Frankfurt musste ich mich dann umsetzen.
Nicht zu meinem Nachteil, sie ist extrem nett, versteht kein Deutsch (deshalb merkt sie auch nicht das ich gerade über sie blogge während sie mir auf den Bildschirm glotzt) und ich werde versuchen ein Foto von ihr zu schießen.

… to be continued ….

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