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Heaven and Hell

Gestern Abend war ich in Bonn auf einem Heaven and Hell Konzert.
Hä? Heaven and Hell? Kennich nicht ….
Das sind Ronnie James Dio, Tony Iommi, Geezer Butler, Vinnie Appice, besser bekannt als Black Sabbath.

Boah, was war dat geil.
Erst wollte ich gar nicht mehr hingehen, denn zwischen Köln und Bonn war durchgehend Stau. Meine Hinfahrt dauerte fast 2 Stunden, zurück kam ich dann in 15 Minuten.

Das Publikum war …. alt.
Der Altersdurchschnitt lag bei weit über 50. Das letzte Mal habe ich Black Sabbath 1993 in Fürth gesehen. Da waren wir alle noch etwas jünger 🙁
Wenn man eine Person unter 20 sichtete, dann war immer auch der ältere Papa dabei.
Wären nicht die meisten mit Metallica/JudasPriest/Saxon/ACDC Jacken angezogen, man hätte meinen können, das gleich eine Vorführung von Mozarts Zauberflöte beginnt.

Vor mir, direkt am Absperrgitter vor der Bühne (ich war ganz vorne, baby), stand ein Herr der sicher über 70 war. Das mit dem Headbangen klappte dann auch nicht mehr so ganz, aber er bemühte sich redlich.
Neben mir flippte eine kleine, dicke, 50-jährige aus, sie schüttelte ihr sehr, sehr langes Haar dermassen wild durch die Gegend, das alle Platz machten und ich freie Sicht zur Bühne hatte.

Vorgruppe waren Axel Rudi Pell (noch nie gehört, aber nicht schlecht) und (sabbersabber) Doro.
Die hat uns richtig eingeheizt. “All we are”, “Für immer”, “Breaking the Law” (von Judas) … die Stützstrümpfe zuckten 😉

Und dann kam der kleine Mann mit der großen Stimmen. Meine Fresse ist der dürr.
Sie sangen viele alte Lieder, aber auch Neues.
Erstaunlich fand ich das sie keine Gassenhauer von Sabbath, wie zum Beispiel Iron Man, Sabbath Bloody Sabbath, Paranoid, War Pigs … , sangen.
Sie machten richtig schönes, pures, ungeschliffenes Heavy Metal in seiner reinsten Form. Keine große Show a la AC/DC.

Ich stand 4 Meter vor der Lautsprecherwand entfernt. Mein Trommelfell vibriert immer noch.

Das Konzert war in Bonn an der Museumsmeile. Eine kleine Bühne, eine überdachte Fläche, so an die 500-800 Menschen. Es hatte was familiäres.
Da es mitten in der Stadt war (Lärmpegelschutzbestimmung) mussten sie auch schon um Punkt 22:00 Uhr Schluss machen.
Aber es war toll.

Rock on !

Update
was sie so gesungen haben:
The Mob Rules
Children of the Sea
I
Bible Black
Time Machine
Fear
Falling of the Edge of the World
No More Tears
Die Young
Heaven and Hell
Neon Knight

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ja, so sind sie, die Mädels

Little Man, the way girls are!

dänischer Kurzfilm, über unseren ersten Versuchen das weibliche Geschlecht zu verstehen.
Irgendwann wird auch der kleine Junge kapieren, dass es zwecklos ist …

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Absicht ?

gerade vorhin bei Maybritt Illner.
Überleitung:

und jetzt sehen Sie bei Johannes B. Kerner den Geheimagenten Ihrer Majestät, Roger Moore und in der Nebenrolle Guido Westerwelle.

Lacher im Publikum.
Denn jeder dachte: “Westerwelle, das Bond-Girl”.

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for dad

Dear God, this year please send clothes for all those poor ladies in Daddy’s computer,
Amen.

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wenn der Zweck die Mittel heiligt

heute in Köln, auf dem Weg zum Hotel, stand ich wie immer im Stau.
Aus dem Radio duddelte so eine Gaga Tante, als mein Blick wie magisch von einem Wahlplakat am Straßenrand angezogen wurde.

Zuerst dachte ich an einen Scherz, aber wer macht sich die Mühe? Und wozu ?
Ich merkte mit die URL (ist ja auch nicht schwer ) und surfte sie dann im Hotel an.

Mal ehrlich, nervt Bayern uns nicht alle? Ich meine jetzt nicht nur den arroganten millionenschweren Fußballclub, sondern den genauso arroganten seltsamen Freistaat im Süden.

Allein die „Sprache“, wenn man dieses geistlose Gebrabbel so nennen will, ist eine Zumutung für jeden kultivierten Deutschen. Und dann bilden sie sich darauf auch noch etwas ein und freuen sich ’nen Ast, wenn man rein gar nichts davon versteht.

Trotzdem glauben sie ernsthaft, sie seien etwas besseres. Nur, weil sie sinnlose Berge und langweilige Seen haben und dafür ein paar Arbeitslose weniger. Ihre tolle Wirtschaft haben ihnen übrigens die Norddeutschen mit Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich erst aufgebaut, aber davon redet ja heute keiner mehr. Vorher gab es außer Milchwirtschaft und ungeheuer produktiver Lederhosen- und Schnupftabakindustrien nämlich so gut wie gar nichts in Bayern.

Was es aber schon immer gibt, ist die CSU. Wie ein Springteufel marodiert sie auf der Berliner Bühne herum, sabotiert permanent jeden Kompromiss mit spinnösen bayerischen Sonderwegen. Denn der Freistaat ist ja nicht nur ein Bundesland wie alle anderen, sondern was ganz, ganz besonderes!

Seit es die PISA-Studien gibt, ist das alles noch schlimmer geworden. Aber solange die Bayern nichtmal richtig reden können (siehe oben), sollte es uns doch völlig egal sein, dass sie vielleicht ein wenig besser lesen können als die restlichen Deutschen.

Apropos Deutsche: Was sind die Bayern eigentlich? So richtig haben die doch noch nie zu Deutschland gehört. Da haben die Rheinländer und die Sachsen, die Berliner und die Ostfriesen doch noch mehr gemeinsam als jeder einzelne von ihnen mit diesem Bergvolk. Die passen eigentlich noch eher zu den Österreichern als zu uns.

Und dann kommt es:

Aber jetzt haben wir endlich eine Chance, die Bajuwaren loszuwerden: Bei der Europawahl tritt die Bayernpartei mit einer Bundesliste an, ist also in ganz Deutschland wählbar. Und ihr Hauptziel hört sich richtig verlockend an – sie will Bayern von Deutschland abspalten!

Nichts lieber als das. Wer die Bayern endlich aus der Bundesrepublik rausschmeißen will, der muss seine Stimme einfach der BP geben – in ganz Deutschland.

Quelle: www.bayern-loswerden.de

Obwohl es ein wenig dauert bis man die Satire entdeckt … ich finde es eine geniale Marketing Idee.
Ok, wählen werde ich sie trotzdem nicht …

Obwohl, dann wären mein Projekt in Köln quasi im Ausland.
Und dann würde ich Auslands Tagespauschale bekommen. Oder gar ein international assignment mit so richtig fett Kohle.
Hmmmm ?!?

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the Angus Young Show

Let there be Light. And there was Light.
Let there be Sound. And there was Sound.
Let there be Drums. And there were Drums.
Let there be Guitar. And there was Guitar.

Gestern war es soweit: AC/DC live in Köln.
Es war genial ! Eigentlich, wi immer.
Es ist schon das dritte Mal das ich AC/DC live sehe (94, 2002, azi) und sie sind unverändert.
ok, fast unverändert. Angus entwickelt eine Glatze, Brian Johnson ist wesentlich aufgedunsener und Malcolm Young sieht aus wie Iggy Pop … aber ihre musik ist wenau so brutal und ungeschliffen wie eh und je.
Wie zu den guten alten Zeiten des Bon Scott.

Das Ganze hätte man getrost in die Angus Young Show umbenennen können.
Das gleiche 10 Minütige Gitarren Solo inklusive Fahrt auf der hydraulischen Bühne auf “Let There be Rock”, der gleiche Striptase auf “The Jack”.
Dieses Mal konnte Brian zwei Mädels (und auch noch ganz nette) in der Arena überzeugen sich oben zu entblösen. Und da hoben sie nun ihre T-Shirts rhythmisch auf “The Jack”, waren auf 10 mal 10 Meter Bildschirmen zu sehen, eine wogende, kompakte Masse bestehend aus 20.000 grölte und pfiff … Ausnahmezustand.

Was mich wahnsinnig gemacht hat war die extreme Lautstärke.
Die haben wahrscheinlich das gleiche Equipment, egal ob es ein kleinerer Stadion wie der in Köln oder der Münschner Olympiastation ist.
Jedenfalls war die ganze Anlage überdimensioniert.
Am anfang belächelte ich die Leute mit Ohrenstöpsel noch…
Aber gestern Abend hörte ich fast nichts mehr und mein Tinnitus war noch im Hotelfoyer hörbar.

Ich saß mit der Rentnerfraktion af der Tribüne. Mein Glück.
Denn plötzlich kam ein Sturm auf und es regnete wie aus Kübeln.

Bilder mit dem iPhone:

Was sie so gesungen haben (in dieser Reihenfolge):
Black Ice (neu)
Hell Ain’t A Bad Place To Be
Back in Black
Big Jack (neu)
Dirty Deeds done Dirt Cheap
Shot Down In Flames
Thunderstruck
The Jack
Hells Bells
Shot To Thril
War Machine (neu)
Dog Eat Dog
You Shook Me All Night Long
T.N.T.
Whole lotta Rosie
Let there be Rock
Highway to Hell
For thouse about to Rock

Gestern war ich aufgepusht ohne Ende, konnte erst um 2 Uhr endlich einschlafen und jetzt fühle ich mich entsprechend.
Mal sehen wie viele doppelte Espresso das werden.
Mein Zug kommt erst um 22:30 in München an.
Laaaaanger Tag heute.

Ejal, et is jut:

I won’t take no prisoners won’t spare no lives
nobody’s puttin’ up a fight
I got my bell I’m gonna take you to hell
I’m gonna get ya satan get ya
hells bells

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politik

also, irgendwie erinnert mich das Video an die Große Koalition 🙂

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We Didn’t Start the Flame War

ja, ja … sowas geht “da draussen” ab.

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communication breakdown

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Frühlingsgefühle

vor paar Stunden im Schlosspark Nymphenburg.

😀

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