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Knödl Rezept

Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt …

nach 2,5 Jahren ist es Zeit den Blog aus seinem Winterschlaf zu erwecken.
Ich werde allerdings nicht mehr so fleißig wie früher schreiben, sondern gedenke eher Fotos und Rezepte zu posten.

ich fange mit einer Süßspeise aus Österreich an.

Wobei man anmerken muss, dass das sich das kulinarische Österreich nicht mit dem geografischen Österreich deckt. Wenn das so wäre, dann kenne ich zwei kleine Österreicher die in der Hölle Freudentänze aufführen würden (der eine kleine Ösi ist ein gewisser Herr Haider)
😉

so.

Erdbeerknödl.

Ich habe 3 verschiedene Rezepte als Basis für dieses hier verwendet und dabei ganz genau auf die Mengenangaben geachtet. Was ich sonst nie tue ABER wenn man nicht aufpasst haben diese blöden Knödel die Eigenart einen der beiden Aggregatzustände “steinharter Klumpen” oder “flüssiger Brei” anzunehmen zu wollen.

Die Menge hier ist für 2 Personen ausgelegt.
2 Personen die hungrig sind (und die das Zählen der Kalorien für einen Tag aussetzen).

erstmal 40 Gramm Butter

und 60 Gramm Zucker

mit einem Handmixer schaumig schlagen

zwei Eigelb hinzugeben

und das Mark einer Vanilleschote

die geriebene Schale einer Zitrone

ja, was ist das wohl ?

ein Stamperl von dem guten Rum kommt auch rein

und nun das Ganze …

gut rühren

die beiden Eiklar mit einer Prise Salz und etwas Puderzucker sehr steif schlagen (mindestens 5-6 Minuten auf der höchsten Stufe des Handmixers)

dann 100 g Semmelbrösel abwiegen

und 140 Gramm …

Schichtkäse

mit einem Schneebesen erst die Semmelbrösel unterrühren

dann den Schichtkäse

und dann den Eischnee sanft unterheben

und das Ganze mindestens 2 Stunden ziehen lassen damit die Semmelbrösel quellen können.

in der Zwischenzeit etwas Butter erhitzen

100 Gramm Semmelbrösel

mit ein wenig Zucker in der Pfanne …

bräunen

die passenden Erdbeeren auswählen, die Stiele abschneiden und waschen

Klöße formen, dabei achten nicht zu viel Teig zu verwenden

auf einem Brett Mehl verteilen

und die Klöße darin wälzen

die Menge ergibt 7,5 Klöße 😉

diese in kochendes Salzwasser legen und bei geschlossenem Deckel 12 Minuten kochen lassen.

inzwischen Sauerrahm (oder Creme Fraiche wenn’s nobler sein darf) mit Puderzucker und Zimt mischen

und es im Teller (zusammen mit den gerösteten Semmelbrösel) über die Knödel gießen

Guten Hunger

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ein gar lecker Sonntagsmahl

also, das wäre Roastbeef mit Frühlingskartoffeln aus dem Ofen, Kräuterbutter à la Harry und einer Dijonsenf Sauce.
Dafür habe ich letzten Sonntag 3 Stunden in der Küche verbracht.

Die Kräuterbutter hätte eigentlich auf das fertige, aufgeschnittene Roastbeef gehört und hätte darauf langsam schmelzen müssen … leider habe ich die Kräuterbutter fertig gemacht, zum auskühlen in die Tiefkühltruhe gelegt und sie dort vergessen 😉
Ich schreibe Euch, der Vollständigkeit halber, trotzdem das Rezept auf:

-zwei Esslöffel Butter
-Meersalz grob
-frisch gemahlenen Pfeffer
-eine Knoblauchzehe
-1 TL Dill (frisch + klein gehackt)
-1 TL Schnittlauch (frisch + klein gehackt)
-evtl. eine Messerspitze Grillgewürz
(alles nach Geschmak)

Alles habe ich dann vermengt (in einer Schüssel mit der Hand, so geht es am einfachsten) und in einer Eiswürfelschale gefüllt. Bei mir langte die Menge Kräuterbutter um zwei Kuhlen in der Eiswürfelschale zu füllen.
Die Eiswürfelschale habe ich dann in die Tiefkühltruhe gelegt … und wenn sie nicht gestorben ist … 😉

Für die Ofenkartoffeln habe ich ein Kilo Frühlingskartoffel gekauft, geschält, gewaschen, abgetrocknet … danach habe ich sie in einer Schüssel mit Öl, groben Meersalz, grob gemahlenen Pfeffer und ganzem Kümmel vermengt.

Den Kartoffel-Öl-Gewürze Mix auf ein mit Alufolie auslegtem Backblech schön verteilt, frischen Rosmarin und Thymian dazugegeben und das restliche Öl aus der Schüssel darübergeschüttet.

Danach habe ich das Backblech für ca. 45 Minuten bei 180 Grad in den Herd geschoben und alle 15 Minuten die Kartoffeln gewendet und ggf. mit Öl eingepinselt (und mich dabei 3 Mal verbrannt).

Die Kartoffeln sind dann fertig wenn sie eine schöne, goldbraune Farbe angenommen haben.

Die Sauce:
-Estragon (ich habe eigentlich immer in Essig eingelgten Estragon zuhause, ich liebe den Geschmack)
-Dijonsenf
-Zitrone
-Zucker
-Zwiebel
-Knoblauch
-Sahne
-Salz
-Pfeffer

Als erstes habe ich die Zwiebel klein gewürfelt und gedünstet, dann eine kleingehackte Knoblauchzehe hinzugefügt und die Temperatur der Herdplatte runtergedreht.
Als die Zwiebel etwas abgekühlt sind, habe ich einen Esslöffel kleingehackte Estragonblätter (und ein paar Tropfen vom Estragonessig), zwei Esslöffel Dijonsenf, einen Schuss frischgepressten Zitronensaft, einen oder zwei Teelöffel Zucker und etwas Salz hinzugefügt, alles mit 250 ml Sahne verrührt und alles auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Ich füge keinen Saucenbinder hinzu, es soll eine flüssige Angelegenheit bleiben.

Zum Schluss sollte man probieren ob noch Salz/Pfeffer/Zitrone fehlt, die Sauce sollte süßlich-säuerlich sein und man sollte die verschiedenen Geschmaksnoten (Estragon/Senf/Knoblauch) herausschmecken .

Das Roastbeef:

Ich habe bei der Metro ein schönes Stück argentinisches Roastbeef gekauft und es von Sehnen, Haut und allem was mir nicht koscher war, gesäubert.
Die Fettschicht die sich immer auf einer Seite des Roastbeef Fleisches befindet, habe ich nicht weggeschmissen sondern sie in der Pfanne zum anbraten des Fleisches verwendet. Gibt ein wenig zusätzlichen Geschmack.

Dann habe ich das Fleisch in einer Schüssel mit Öl, Senf und grob gemahlenem Pfeffer eingerieben und es ca. eine Stunde einziehen lassen (in der Zwischenzeit konnte ich mich den Kartoffeln widmen).
Das Roastbeef auf keinen Fall salzen !

In einer Steakpfanne das Fett vom Rind mit ein wenig Öl erhitzen und wenn die Pfanne so richtig heiß ist, das Rindfleich auf allen Seiten scharf anbraten lassen (6 Seiten, 2 Minuten pro Seite) bis es Farbe annimmt (also, nicht umbedingt “schwarz”)

Danach habe ich das Fleisch zusammen mit dem Bratensaft in eine Auflaufform gelegt und mit ein wenig Koblauch und Thymianzweigen bedeckt.

In der Zwischenzeit habe ich den Herd auf 200 Grad vorgewärmt um dann die Auflaufform für 20 Minuten bei 200 Grad in der Röhre zu stecken.
Nach 20 Minuten kann dann die Hitze auf 130 Grad runtergedreht werden (die Herdtür ein wenig offen gelassen) und eventuell das Fleisch mit dem Bratensaft übergießen. Nach weiteren 25 Minuten bei 130 Grad kann das Roasbeef aus dem Herd rausgenommen werden und in Alufolie gewickelt werden, um so 5-10 Minuten zu ruhen.

Danach habe ich das Fleisch in 1 cm dicke Scheiben geschnitten.

So sieht ein medium Roastbeef aus:

und nun das Ergebnis:

lecker …..

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